Gehaltsstudie 2016: Gehalt, Arbeitsbedingungen, Gender Pay Gap - Editorial

Bastian Stegen (marktforschung.de)

Von Bastian Stegen

Liebe Leserinnen und Leser,

stellen Sie sich einmal vor, Sie wären Handwerker und ein Hausbesitzer beauftragt Sie, eine Mauer zur Einfriedung seines Grundstücks zu bauen. Sie nehmen den Auftrag natürlich gerne und dankend an. Über die Entlohnung sprechen Sie zunächst noch nicht. Sie erscheinen also zum vereinbarten Termin beim Auftraggeber im Garten und müssen zu Ihrem Erstaunen feststellen, dass Sie die Mauer auf der einen Seite bauen sollen und ein weiterer Handwerker mit einer parallel verlaufenden Mauer auf der anderen Seite beauftragt wurde.
Beide machen Sie sich also ans Werk. Als die zwei Mauern fertig sind, gleichen sich diese wie das eine sprichwörtliche Ei dem anderen. Der Job ist erledigt, es kommt zur Abrechnung. Dann zum Schock. Ihr Konkurrent erhält einfach so, ohne ersichtlichen Grund, 20 Prozent mehr Geld als Sie. Dabei haben Sie doch die gleiche Arbeit geleistet. Das ist doch irgendwie unfair, oder?
Wenn Sie das schon gemein finden, möchten wir Ihnen vor Augen führen, dass selbiger Missstand Tag für Tag so oder ähnlich in vielen Unternehmen auf der ganzen Welt gelebt wird. Und zwar in Form des sogenannten Gender Pay Gap. Der Gap also, der sich zwischen der Bezahlung von Männern und Frauen auftut und der dafür sorgt, dass Mitarbeiterinnen für vollkommen gleichwertige Arbeit weniger Gehalt bekommen als ihre männlichen Kollegen.

Gibt es ein Gender Pay Gap in der Marktforschung?

Um zu schauen, wie es um die Gleichstellung in der Marktforschung bestellt ist, haben wir in unserer großen Gehaltsstudie 2016 einen besonderen Fokus auf dieses aktuelle Thema gelegt. Neben dem Gender Pay Gap haben wir uns natürlich wie in jedem Jahr seit 2010 ganz allgemein mit der Verdienstsituation in der Branche beschäftigt und untersucht, welches Einkommen abhängig von Faktoren wie zum Beispiel Berufserfahrung, Führungsverantwortung oder Bildungsabschluss durchschnittlich erreicht werden kann. Zum Ende der Studie bieten wir Ihnen auch wieder das bekannte Flussdiagramm, mit dessen Hilfe Sie Ihr eigenes Idealgehalt errechnen können. Egal, ob Sie Ihren Marktwert oder den Ihrer Mitarbeiter überprüfen möchten, dieses Tool kann dabei helfen. Wir möchten Sie einladen, sich im Folgenden detailliert mit unserer großen Gehaltsstudie 2016 zu beschäftigen und wünschen Ihnen viel Spaß und anregende Erkenntnisse bei der Lektüre unserer Studie.

Softwarepartner

Die Gehaltsstudie 2016 erscheint in Zusammenarbeit mit unserem Softwarepartner Questback.

Wir danken den Sponsoren der Gehaltsstudie:

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